Fermentationsüberwachung in der Biotechnologie

Reproduzierbare Messwerte vom Labor bis zum Prozess

Digitaler pH-Sensor vor einem Fermenter ©Endress+Hauser

In der Biotechnologiebranche werden Sensoren zur Flüssigkeitsanalyse häufig bereits während der Prozessentwicklung hinsichtlich Sensortyp und Marke standardisiert. Dies trägt dazu bei, reproduzierbare Messdaten beizubehalten, wenn der Prozess später hochskaliert wird. Dennoch können Unternehmen erhebliche Probleme bekommen, die durch unzuverlässige Sensorsignale, Unterschiede bezüglich des Signalalgorithmus oder Sensorhandling verursacht werden. Digitale Sensoren bieten eine Lösung zur Gewährleistung konstanter Messdaten und einen Weg zu einem einfachen, einheitlichen Sensormanagement.

Wie digitale Sensoren die Messwertbeständigkeit verbessern

  • Digitale Sensoren bieten eine 100%ige Signalintegrität und verbessern die Zuverlässigkeit des Messwertes.

  • Feuchtigkeit und Beläge auf Kontaktflächen stellen kein Problem für die Messung dar. Dies ist insbesondere in Laboranwendungen, in denen nach dem Autoklavieren Restfeuchte auf den Kontaktflächen verbleibt, ein großer Vorteil.

  • Memosens-Sensoren können in jeder Phase eingesetzt werden − auch wenn ein Prozess vom Labor auf Pilot- und volle Prozesskapazität hochskaliert wird. Das bedeutet, dass in allen Entwicklungsphasen der gleiche Sensortyp und der gleiche Algorithmus verwendet werden.

  • Digitale Sensoren tragen ihre eigenen Kalibrierdaten im Sensorkopf, so dass sie offline in einer stabilen Umgebung gereinigt, kalibriert und justiert und später im Prozess oder in Laboranwendungen installiert werden können.