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Kalibrieraufwand und Risiken in CIP-Prozessen reduzieren

Selbstkalibrierende Temperaturmessung mit iTHERM TrustSens für Hygieneanwendungen

Industrie: Mehrere Industrien
Kupfertank in der Getränkeproduktion

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Zusammenfassung

Cleaning-in-Place (CIP)-Prozesse erfordern eine zuverlässige Temperaturüberwachung, um Hygiene, Produktqualität und gesetzliche Anforderungen sicherzustellen. iTHERM TrustSens ermöglicht die Inline-Selbstkalibrierung während des laufenden Reinigungsprozesses. So sinkt der manuelle Kalibrieraufwand, Produktionsstillstände werden vermieden und Sensordrift wird zuverlässig erkannt.

Vorteile: Weniger Kalibrieraufwand und höhere Zuverlässigkeit in CIP

0 %

Risiko einer unerkannten Sensordrift

100 %

Konformität mit gesetzlichen und Qualitätsanforderungen

iTHERM TrustSens von Endress+Hauser führt einen grundlegend anderen Kalibrieransatz in CIP-Anwendungen ein. Durch die Integration des Thermometers erreichen Bediener eine höhere Zuverlässigkeit der Temperaturmessung, da die Inline-Selbstkalibrierung im Vergleich zur traditionellen periodischen Kalibrierung während regulärer Reinigungszyklen eine häufige Validierung der Genauigkeit ermöglicht. Die kontinuierliche Verifizierung während des Betriebs reduziert das Risiko einer unerkannten Sensordrift und erlaubt längere Kalibrierintervalle ohne Beeinträchtigung der Gesetzeskonformität.

Die Herausforderung: Zuverlässige Temperaturüberwachung im CIP-Prozess ohne den Betrieb für die Kalibrierung zu unterbrechen

An kritischen Kontrollpunkten (Critical Control Points, CCP) installierte Temperatursensoren müssen jederzeit genaue und zuverlässige Messungen liefern, um eine effektive CIP-Reinigung und Gesetzeskonformität sicherzustellen. Herkömmliche Kalibrierkonzepte erfordern typischerweise das Entfernen des Sensors aus dem Prozess und damit eine Produktionsunterbrechung, was zu erhöhtem Wartungsaufwand, Stillstandszeiten und Kosten führt. Zudem kann eine Sensordrift zwischen zwei Kalibrierintervallen unerkannt bleiben, was die Produktqualität und Prozesssicherheit einem potentiellen Risiko aussetzt.

CIP-Prozesse bestehen aus zahlreichen Schritten, inklusive heißer kaustischer und saurer Reinigungsphasen, gefolgt von Spülschritten mit kaltem Wasser:

Diese verschiedenen Schritte sind durch schnelle und wiederkehrende Temperaturänderungen gekennzeichnet, insbesondere in der CIP-Rückleitung, die abwechselnd durch heiße Reinigungsmedien und Spülphasen mit kaltem Wasser verursacht werden. Die Überwachung der korrekten Reinigungstemperatur ist an diesem Punkt entscheidend, um sicherzustellen, dass Rückstände zuverlässig aus dem gesamten System entfernt werden.

  • Messstelle Temperatursensoren: in der Rückleitung
  • Prozesstemperaturen: 20...70 °C (68...158 °F)
  • Schnelle Temperaturänderungen während der Spül- und Kühlphasen
  • Häufige Wiederholung von CIP-Zyklen in Abhängigkeit von Produktionsplänen

Unsere Lösung: Widerstandsthermometer mit Inline-Selbstkalibrierung

iTHERM TrustSens TM371 (metrisch) oder TM372 (zöllig) wurde spezifisch dafür konzipiert, diese Herausforderungen in Hygiene- und regulatorischen Anwendungen zu meistern. Das Gerät vergleicht nicht nur zwei Werte, sondern nutzt auch einen physischen Fixpunkt-Referenzsensor, der auf dem Curie-Effekt basiert.

Für CIP-Anwendungen wird der niedrige Temperaturkalibrierpunkt bei 39 °C (102 °F) verwendet, der innerhalb des typischen Temperaturbereichs von CIP-Prozessen liegt. Der Temperaturabfall während der Spülphasen ist die am häufigsten wiederkehrende Bedingung in CIP-Prozessen. Die Selbstkalibrierung wird ausgelöst, wenn die Temperatur den Kalibrierpunkt überschreitet und der Prozess dem in der Technischen Information beschriebenen und in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Temperaturprofil folgt.

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