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Inspiration für Zeiten des Wandels 

Auf dem Endress+Hauser Global Forum diskutieren Entscheidungsträger aus aller Welt die nachhaltige Transformation der Industrie 

21.04.2026 Text: Kirsten Wörnle
Das zweite Global Forum von Endress+Hauser in Basel.

Drei Tage intensive Gespräche, neue Perspektiven und wertvolle Impulse: Zum zweiten Global Forum von Endress+Hauser sind vom 14. bis 16. April 2026 mehr als 2.000 Kunden, Partner und Experten in Basel zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen der Prozessindustrie in einer immer komplexeren und dynamischeren Welt erfolgreich bleiben und die Zukunft gestalten können. 

„Transformation ist keine Option mehr, sie ist eine Konstante geworden“, sagte Dr. Peter Selders, CEO von Endress+Hauser, zur Eröffnung. Angesichts volatiler Märkte, technologischer Sprünge und wachsender regulatorischer Anforderungen komme es heute mehr denn je darauf an, den Wandel aktiv anzugehen. „Kein Unternehmen schafft das im Alleingang“, so der CEO. „Mit dem Global Forum hat Endress+Hauser deshalb eine Plattform geschaffen, auf der sich Entscheidungsträger branchen- und länderübergreifend austauschen und voneinander lernen können.“  

Strategische Impulse und praktische Einblicke 

Unter dem Leitthema „Driving sustainable transformation together“ blickten die Gäste einerseits weit über ihr Tagesgeschäft hinaus und befassten sich andererseits mit praxisnahen Umsetzungen. In fünf Inspiring Sessions gaben renommierte Keynote-Speaker weitreichende Impulse, wie sich Unternehmen auf ungewisse Entwicklungen vorbereiten können, resilient bleiben und Chancen nutzen:  

Dr. Goutam Challagalla

Professor für Strategie und Marketing an der IMD Business School, Dr. Goutam Challagalla, zeigte, wie Unternehmen Nachhaltigkeit in ihre Geschäftstätigkeit einbetten und zum Geschäftsvorteil machen können.  

Jennifer Zhu Scott

Die KI-Investorin und Unternehmerin Jennifer Zhu Scott erläuterte, was eine KI-Wirtschaft ausmacht und wo die eigentlichen Stärken von Menschen und Künstlicher Intelligenz liegen.  

Dr. Katharina Herrmann

HR-Expertin und ehemaliges Vorstandmitglied von Hubert Burda Media, Dr. Katharina Herrmann, skizzierte den Wandel des Personalmarkts und die Belegschaften der Zukunft. 

Nikolas Badminton

Zukunftsberater Nikolas Badminton veranschaulichte, wie Unternehmen Veränderungen antizipieren können und welches Potenzial in der Kreislaufwirtschaft liegt.  

Jonathan Brill 

Wirtschaftsfuturist Jonathan Brill zeigte abschließend, mit welchen Grundstrategien Unternehmen Krisen nicht nur meistern, sondern gestärkt daraus hervorgehen können.  

Vorreiter der Transformation teilen ihre Erfahrungen 

Während diese Inspiring Sessions im großen Plenum stattfanden, boten insgesamt 16 Insight Sessions den Gästen die Möglichkeit, sich branchenspezifisch und praxisnah mit bestimmten Einzelaspekten und Fallbeispielen zu beschäftigen. In diesen kleineren Gruppenveranstaltungen stellten Kunden und Partner von Endress+Hauser jeweils konkrete Anwendungsfälle vor, teilten Erfahrungen und sprachen über Erfolgsfaktoren. Themen waren beispielsweise Prozessoptimierungen mit KI, nachhaltiges Wachstum oder Ansätze für Ko-Kreation. 

Begleitend dazu gab Endress+Hauser in einer Ausstellung Einblicke in Instrumentierungslösungen für verschiedenen Branchen und zeigte die ganze Bandbreite der Anwendungen. Das Unternehmen präsentierte auch Entwicklungen, die noch nicht auf dem Markt sind. Auch Tochterfirmen und Industriepartner waren in der Ausstellung vertreten, außerdem Fachabteilungen von Endress+Hauser wie das Sustainability Office oder die Patentabteilung. Am dritten Tag hatten die Gäste schließlich die Gelegenheit, verschiedene Produktionsstandorte von Endress+Hauser zu besuchen.  

Die Kraft der Kooperation nutzen

„Die Herausforderung liegt nicht darin, zu verstehen, was sich verändern muss“, sagte CEO Peter Selders zum Abschluss. „Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese Veränderungen operativ umzusetzen und dabei das richtige Tempo zu finden.“ Auf dem Global Forum sei die Bedeutung der Zusammenarbeit von vielen Seiten bekräftigt worden. Daran gelte es nun anzuknüpfen: „Wir sehen hier, was möglich wird, wenn die richtigen Menschen zusammenkommen und in einen offenen und ehrlichen Dialog gehen.“ 

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