Präzision, die auch das Eichamt überzeugt.

Das nennen wir Druckmesstechnik.

2011: Der bewährte Drucksensor Cerabar S verfügt jetzt über eine innerstaatliche Bauartzulassung der PTB.

Cerabar S ist jetzt eichfähig

Der Cerabar S PMP71 verfügt aufgrund seiner überragenden Messeigenschaften jetzt neu über eine innerstaatliche Bauartzulassung der PTB für den Einsatz im eichamtlichen Verkehr. Die eichfähige Ausführung vom Cerabar S basiert auf dem bewährten Standardsensor, ist verplombbar und verfügt über eine entsprechende Kennzeichnung auf dem Typenschild.

Gesamtgenauigkeit eines Sensors

Die Gesamtgenauigkeit eines Sensors setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Nichtlinearität

  • Hysterese

  • Nichtwiederholbarkeit nach IEC 60770

  • Thermische Änderung bei schwankenden Umgebungs- und Prozesstemperaturen

  • Langzeitstabilität

Erteilung der Eichzulassung

Für die Erteilung der Eichzulassung müssen die vorgegebenen Eichfehlergrenzen für Transmitter eingehalten werden. Der PMP71 als Gewinde oder Flanschvariante erfüllt standardmäßig diese hohe Anforderung von 0,1% der eingestellten Messspanne bei der Eichung bzw. 0,2 % der eingestellten Messspanne im Verkehr bei Umgebungstemperaturen zwischen -10…+50 °C. Somit kann in den meisten Fällen auf eine teure Klimatisierung der Messstelle verzichtet werden.

Erdgasleitung OPAL geht mit Cerabar S in Betrieb

Die ersten Cerabar S PMP71 wurden für die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung, kurz OPAL, geliefert und installiert. Die OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) verbindet Deutschland und Europa über die Nord-Stream- Pipeline mit den großen Erdgasreserven in Sibirien und sichert zukünftig die Erdgasversorgung in Deutschland. Von Lubmin bei Greifswald führt die Trasse der OPAL über rund 470 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis nach Tschechien.

30 Jahre Druckmesstechnik ©Endress+Hauser

Messprinzip Druckmesstechnik

PMP71 ©Endress+Hauser

PMP71 >>>