Memosens-Technologie digitalisiert den Messwert im Sensor. Durch die integrierte Elektronik können Memosens-Sensoren relevante Daten speichern.
Sobald sie mit dem Messumformer verbunden sind, werden sie sofort erkannt und beginnen unverzüglich mit der Messung.
Die digitale Signalübertragung ergibt eine automatische Fehlermeldung, wenn das digitale Signal unterbrochen wird.
Die Steckköpfe der Sensoren und die Kabelkupplungen sind vollständig vergossen. Es gibt keine Metallkontakte, die durch Feuchtigkeit beeinträchtigt werden könnten. Die Signal- und Energieübertragung erfolgt induktiv, d. h. es treten weder Kontaktkorrosion noch Salzbrücken auf, die die Signale verzerren könnten.
Die gespeicherten Daten im Detail
- Seriennummer
- Bestellcode
- Herstellungsdatum
- Digitales Sensorlabel
- Kalibrierdaten der letzten acht Kalibrierungen, einschließlich Werkskalibrierung, jeweils mit Kalibrierdatum und Kalibrierwerten
- Steigung (pH-Wert, gelöster Sauerstoff amperometrisch, Desinfektionssensoren)
- Nullpunkt (pH-Wert, gelöster Sauerstoff amperometrisch, Desinfektionssensoren)
- Zellkonstante (Leitfähigkeit)
- Delta Zellkonstante (Leitfähigkeit)
- Offset des integrierten Temperatursensors
- Anzahl der Kalibrierungen
- Unterscheidung zwischen Kalibrierung und Justierung
- Seriennummer des Messumformers, der zur Durchführung der letzten Kalibrierung oder Justierung verwendet wurde
- Rücksetzen auf Werkskalibrierung
- Anwendungsbereich des Primärmesswerts
- Temperatur-Anwendungsbereich
- Datum der Erstinbetriebnahme
- Maximaler Temperaturwert
- Betriebsstunden bei extremen Bedingungen
- Anzahl der Sterilisationen
- CIP-Zähler
- Sensorbelastung
- Individuelle Betriebsstundenzähler für Sensor und Membrankappe (gelöster Sauerstoff, Desinfektion)
- Überwachung des Elektrolytverbrauchs (gelöster Sauerstoff amperometrisch, Desinfektion)